Thailand - "Geheimnisvolles Siam" im April 2000

Stationen einer 2-wöchigen Rundreise Thailand Fotos zur Reise sind unter Reisefotos.

Bangkok
Unsere Rundreise begann in Bangkok, wo wir als erstes eine Klongfahrt unternahmen. Tempel in Bangkok Am Chao Phraya Fluß bestiegen wir ein Boot um die alten Kanäle zu erkunden, an denen sich das Leben noch beschaulich abspielt. Früher bestand das Verkehrssystem Bangkoks fast ausschließlich aus Klongs, auf denen man sich mit kleinen Booten fortbewegte. Diese Wasserwege wurden großteils zugeschüttet und durch Straßen ersetzt. Wir fuhren durch die wenigen noch intakten Wasserstraßen des alten Bangkok im Stadtteil Thonburi und wurden anschließend mit den köstlichen Früchten Thailands bewirtet.
Am nächsten Tag erwartete uns ein umfassendes Besichtigungsprogramm. Während der Stadtrundfahrt besuchten wir den berühmten 5,5 Tonnen schweren Goldbuddha im Wat Trimitir und die königliche Tempelanlage Wat Phra Keo. Die Tempelanlage umfaßt ca. 8 Hektar und ist von einer Mauer umgeben. überall waren goldene, verzierte Türmchen, Spitzen und Figuren.
Am Abend wagten wir uns mit einem Tuk Tuk (Dreiradtaxi) durch das Vekehrschaos zur Patpong mit dem Nachtmarkt, den vielen Bars und dem Amüsierviertel.

Ayuthaya - Sukothai
Ayuthaya Von Bangkok aus fuhren wir Richtung Norden, wo uns ausgedehte Reisfelder auf unserer Fahrt begleiteten. Unser erstes Ziel war die alte Hauptstadt Siams - Ayuthaya. Die Ruinen der alten Anlagen zeugen noch immer von der Pracht der alten Stadt. Zur Blütezeit der Stadt soll es hier neben den Palast- und Festungsanlagen 375 Tempel gegeben haben.
Die Weiterfahrt ging über Nakorn Sawan, Kamphaeng Phet nach Sukothai.

Sukothai wird auch die Wiege der Thai-Kultur bezeichnet, denn hier entstand das erste große Thai-Reich. Hier besichtigten wir die eindrucksvollen Ruinen und den historischen Park aus dem 13. Jahrhundert. Während der Weiterfahrt zum Zentrum des Nordens, Chiang Rai, hielten wir an einer Ananasplantage und wurden dort mit den frisch geernteten Ananas bewirtet. So leckere Ananas hatte ich vorher noch nie gegessen. Je weiter wir nördlich kamen um so mehr veränderte sich das Landschaftsbild. Die ausgedehnten Reisfelder wichen den Teakholzplantagen.

Chiang Rai - Bergvölker
Bergvolk Im Norden Thailands leben noch viele Bergvölker, die ihre eigene, für uns fremdartige Kultur beibehalten haben. Mit offenen Kleinbussen fuhren wir zu einigen dieser Siedlungen im Bergland. Wir besuchten die Akhas und die Yaos. Die offenen Häuser bestehen aus Holz und Bambus mit tief heruntergehenden Grasdächern. Die Wege waren reinste Schlinderbahnen durch den lehmigen Boden in der Regenzeit. Obwohl die Dörfer sehr einsam lagen, wußten die Bewohner genau wie man den Touristen das Geld aus der Tasche zieht, z.B. mußte man für jedes Foto bezahlen und sie liefen so lange hinter einem her bis man endlich ein Souvenier gekauft hat.

Goldenes Dreieck - Laos
Mekong Die Weiterfahrt führte an die Grenze Myanmars (Burma) nach Mae Sai vorbei bis zum Goldenen Dreieck. Das Goldene Dreieck, berüchtigt wegen des Opiumanbaus und Handels, ist der Treffpunkt der Landesgrenzen von Thailand, Laos und Myanmar.
Mit einem kleinen Boot fuhren wir über den Mekong-Fluß nach Laos und hatten dort Gelegenheit Souveniers zu kaufen oder ein Glas Schlangen-Schnaps zu trinken, die Schlange befand sich noch in der Flasche.

Chiang Mai
Am nächsten Tag fuhren wir durch eine landschaftlich besonders ansprechende Region bis zur "Rose des Nordens" nach Chiang Mai. Chiang Mai Sie ist die zweitwichtigste Stadt Thailands und wegen des angenehmen Klimas beliebt, auch das Königshaus hat hier eine weitere Residenz für die heiße Jahreszeit.
Zuerst besuchten wir das Wahrzeichen der Stadt, den 1050 m hoch gelegenen Wat Doi Suthep, eine Tempelanlage in prachtvollem burmesischen Stil aus dem 16. Jahrhundert. Eine beeindruckende Schlangentreppe führte hinauf zum Tempel wo gerade eine Gruppe buddistischer Kindermönche in ihren orange farbenen Gewändern betete.
Die Forstwirtschaft spielt im Norden Thailands eine bedeutende Rolle. Noch immer werden Arbeitselefanten für die Arbeit im unwegsamen Gelände eingesetzt. Eine Vorführung in einem Trainingscamp für Elefanten vermittelte uns Eindrücke der Leistungsfähigkeit der Dickhäuter. Dort hatten wir Gelegenheit an einem Elefantenausritt teilzunehmen, der uns durch Flüsse und quer durch den Dschungel führte. Mit einem Floß ging es dann flußabwärts zurück zum Bus.
Chiang Mai ist bekannt für sein Kunsthandwerk. Wir besichtigten verschiedene Werkstätten wie Holzschnitzereien an Möbeln, Seide, Silber und handgefertigte Schirme aus Holz und Papier.
Am Abend fuhren wir mit einem Tuk Tuk zum Nachtmarkt und ergänzten unsere Garderobe um die billigen "Markenartikel".

Phitsanuloke - Thonburi
Mönche Die Weiterfahrt führte uns zur meistverehrten Tempelanlage aus dem ehemaligen Mon-Königreich in Lampoon, dem Wat Haripoonchai.
In Lampoon machten wir noch einen Rundgang durch eine Markthalle, wo es neben den bekannten Sachen auch Frösche, tausendjährige Eier, Käfer und Ameiseneier zu kaufen gab.
über Lampang ging es weiter nach Phitsanoluke, wo ein weiterer berühmter Tempel zu sehen war. Nach dem Besuch der Wat Mahatat mit dem imposanten Buddha Jinarai ging die Fahrt weiter Richtung Süden durch die Reisanbaugebiete. In Lopburi besichtigten wir den Affentempel, die Affen liefen frei am Tempel und in der Stadt herum.
Auf dem Weg nach Bangkok wurde noch in Saraburi ein Stop eingelegt um den symbolischen Fußabdruck Buddhas zu sehen.

Bangkok - Hua Hin
Nach all den Besichtigungen hatten wir noch Zeit für etwas Entspannung. Die Fahrt zu unserem Hotel in Hua Hin am Golf von Siam führte uns durch die Außenbezirke Bangkoks und an der Stadt Petchburi vorbei. Bei Sonne, Meer und gutem Essen konnten wir die vielen, gewonnenen Eindrücke noch mal Revue passieren lassen.

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